Vergleich der Stromspeicher-Preise im Überblick: Welches Investment lohnt sich für Sie?

Stromspeicher sind längst keine Nischenprodukte mehr. Insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr Dächer mit Solaranlagen bestückt werden, werden auch Speicher immer beliebter. Ein Stromspeicher oder Energiespeicher in Wohn-, Gewerbe- aber auch in Industriegebäuden dient dazu, den überschüssigen Strom aus einer Photovoltaikanlage am Dach des Gebäudes oder von einem Windrad zu speichern. Dadurch helfen sie, die Schwankungen in der Stromproduktion auszugleichen, die durch die volatile Natur erneuerbarer Energiequellen verursacht werden. Aber was kostet eigentlich so ein Stromspeicher? Worauf gilt es zu achten? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Welche Faktoren beeinflussen den Preis eines Stromspeichers?

Die Preise für einen Stromspeicher weisen eine hohe Bandbreite auf. Das liegt an mehreren Faktoren:

  • Kapazität und Leistung
  • Batterietechnologie (Lithium-Ionen, Blei-Säure)
  • Marke und Hersteller
  • Zusatzfunktionen (Notstrom, App-Steuerung,…)

Preisvergleich verschiedener Stromspeicher-Typen

Einer der wichtigsten Faktoren beim Vergleich der Preise eines Stromspeichers ist die Technologie. Bei Stromspeichern dominieren Lithium-Ionen- und Blei-Säure-Technologien, wobei Erstere eine höhere Energiedichte bieten und langlebiger sind. Dazu kommt eine bessere Ladeeffizienz (in der Praxis über 90 %). Allerdings sind diese Speicher auch teurer und kosten pro kWh 800,- Euro oder mehr. Aber: Die Nettopreise für Stromspeicher sind zuletzt deutlich gesunken und immer wieder gibt es Angebote von 600,- Euro pro kWh.

Blei-Säure-Speicher sind günstiger – ca. 400,- Euro pro kWh, aber haben dafür einen schlechteren Wirkungsgrad und eine kürzere Lebensdauer. Auch sind sie schwerer und größer, was sich auf den benötigten Platz und den Aufstellort auswirkt. Aus diesem Grund kommen sie meist nur bei gezielten Anwendungen zum Einsatz, etwa als günstige Notstromlösung. Die sinnvolle Option für Ihre PV-Anlage sind Lithium-Ionen-Speicher.

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Preisvergleich verschiedener Stromspeicher-Größen

Zwar sind Lithium-Ionen-Stromspeicher nicht billig, doch mittel- und langfristig betrachtet amortisieren sie sich. Wer selbst erzeugten überschüssigen Strom speichert und dann nutzt, wenn er nicht mehr benötigt wird, spart Geld. Es muss kein Strom teuer aus dem Netz bezogen werden. Mit überschüssigem Strom lässt sich aber auch Geld verdienen. Im Jahr 2022 hatten 4,7 % der privaten Haushalte (rund 1,8 Millionen) in Deutschland Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom. Allerdings ist die dadurch erzielte Einspeisevergütung eher gering. Besser ist es daher, den Strom zu speichern und selbst zu nutzen. Aber was für einen Speicher (welche Speichergröße) brauchen Sie dazu?

Kleine Speicher (bis 5 kWh) – Für Balkonkraftwerke und kleine Haushalte

Kleine Speicher mit einer Kapazität von bis zu 3 kWh, oft auch weniger, sind besonders für Haushalte mit geringem Energiebedarf oder als Notstromlösung geeignet. Sie kommen oft als Plug-and-Play-Speicher zum Einsatz. Die Kapazität ist beschränkt. Allerdings schneiden sie dafür im Vergleich der Stromspeicher-Preise am besten ab. Diese erhalten Sie teilweise schon unter 1.000,- Euro.

Mittlere Speicher (5–10 kWh) – Für Einfamilienhäuser

Für einen qualitativ hochwertigen Stromspeicher basierend auf Lithium-Ionen-Technologie mit 5 kW-Leistung muss man mit Kosten von 4.000 bis 9.000 € rechnen. Mit einem vollen Speicher können Sie zum Beispiel 75 Stunden fernsehen, 5- bis 6-mal kochen oder 6- bis 8-mal die Waschmaschine benutzen.

Große Speicher (über 10 kWh) – Für größere Haushalte und Gewerbe

Solarspeicher mit einer Kapazität von über 10 kWh kommen in Privathaushalten kaum zum Einsatz, sie sind vor allem für gewerbliche Anwendungen ausgelegt. Je nach Preisvergleich kosten diese Stromspeicher bis zu 30.000,- Euro.

Übrigens: Müssen Sie im Nachhinein feststellen, dass Ihr Stromspeicher zu wenig Kapazität für Ihren Bedarf hat: Viele Stromspeicher sind modular konstruiert, das heißt, sie können bei Bedarf erweitert werden.

Zusatzfunktionen kosten Geld

Moderne Stromspeicher speichern oft mehr als nur Strom. Intelligente Speicher – ausgestattet mit einem Energiemanagementsystem – helfen, Komfort und Effizienz zu erhöhen. So können sie den Speicher je nach Stromtarif oder Wetterprognose laden oder entladen. Auch Notstrom- oder Ersatzstromfunktionen sind mögliche Funktionen. Allerdings treiben diese Ausstattungsmerkmale auch die Preise in die Höhe, was Sie beim Vergleich der Stromspeicher-Preise bedenken sollten.

Kosten für Installation und Wartung

Neben den Kosten für den Speicher selbst, gilt es auch die Kosten für die Installation einzukalkulieren. Während kleine Speicher, die sich übers Netz laden lassen, einfach selbst angeschlossen werden können, benötigen Sie für die Installation eines PV-Speichers einen Spezialisten. Die Kosten liegen je nach Speichertyp und Aufwand zwischen 1.000,- und 3.000,- Euro.

Zudem fallen noch Wartungskosten über die Laufzeit an. Diese hängen von der Speichertechnologie ab, wobei Lithium-Ionen-Speicher nahezu wartungsfrei sind und über die Lebensdauer (bis zu 15 Jahre) ohne Aufwände betrieben werden können.

Blei-Säure-Speicher hingegen benötigen regelmäßige Wartung und Nachfüllungen. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten. Aus diesem Grund bieten Hersteller oder Installateure auch Wartungsverträge ab. Hier sollten Sie mit ca. 200,- Euro pro Jahr rechnen.

Wechselrichter

Genauso wird ein Wechselrichter benötigt. Dieser wandelt den von der PV-Anlage erzeugten Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) um, wodurch elektronische Geräte in Betrieb gesetzt werden können oder der erzeugte Strom ins Stromnetz eingespeist werden kann.

Die Kosten für einen Wechselrichter hängen von verschiedenen Faktoren ab, allem voran der Leistung. Wenn Sie ein Balkonkraftwerk betreiben, sind passende Wechselrichter schon für unter 300,- Euro erhältlich. Standard-Wechselrichter für kleine PV-Anlagen können Sie schon ab 500,- Euro erwerben. Ein Wechselrichter für eine PV-Anlage mit 5 kW kostet zwischen 1.000,- und 3.000,- Euro. Wenn Sie eine PV-Anlage mit Speicher nutzen, benötigen Sie einen Hybrid-Wechselrichter. Dieser kostet zwischen 1.000,- und 3.000,- Euro.

Förderungen für PV-Speicher sichern

Die Anschaffungskosten Ihres Solarsystems müssen Sie nicht allein tragen. Es gibt zinsgünstige Kredite der KfW-Bank und auch manche Länder oder Kommunen bezuschussen ihr Vorhaben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Grundsätzlich gilt: Ein Stromspeicher lohnt sich auf alle Fälle. Er kann genutzt werden, den Eigenverbrauch zu erhöhen und Stromkosten zu senken – aber nur, wenn Sie sich für das passende Modell entscheiden. Ein zu kleiner Speicher minimiert Ihren Effekt, ein zu großer Speicher ist aufgrund der hohen Investitionskosten nicht wirtschaftlich. Als Privathaushalt sollte Ihr Speicher zwischen 5 und 7 kWh umfassen – spätere Erweiterungen sind möglich.

Wenn Sie auf Lithium-Ionen-Speicher setzen, zahlen Sie mehr Geld als für Blei-Säure-Speicher, können ihn aber effizienter und vor allem länger betreiben. Für diese Geräte müssen Sie mit Kosten im mittleren bis hohen 4-stelligen Bereich rechnen. Durch die laufende Weiterentwicklung werden Stromspeicher in Zukunft billiger und ihre Lebensdauer erhöht.

EcoFlow

EcoFlow bietet innovative Heimspeicherlösungen an, die es Haushalten ermöglichen, ihre Energieversorgung zu optimieren und unabhängig vom Stromnetz zu werden. Seit der Gründung 2017 bietet EcoFlow Heimspeicherlösungen in über 85 Märkten. Die Heimspeicherlösungen von EcoFlow sind speziell dafür konzipiert, überschüssige Energie, die beispielsweise durch Solaranlagen erzeugt wird, effizient zu speichern und bei Bedarf abzurufen.