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Alternative Energiequellen: Ist Photovoltaik 2026 eine gute Wahl?

EcoFlow

Der Trend bei den alternativen Energiequellen ist ungebrochen: Photovoltaik ist aus der deutschen Energielandschaft nicht mehr wegzudenken. Hauseigentümer fragen sich allerdings zurecht: Schaut man sich die Förderreformen, schwankenden Modulpreise und die zunehmend belastete Strominfrastruktur an, lohnt sich dann eine PV-Anlage in 2026 überhaupt noch? Wie so oft hängt die Antwort weniger von Einzelmaßnahmen ab als vom Wirken mehrerer Faktoren: Technik, Markt und Energiepolitik spielen hier mit rein.

Alternative Energiequellen: Was hat sich in den letzten zwei Jahren verändert?

Die Zeichen stehen für den europäischen Solarmarkt auch in den vergangenen zwei Jahren deutlich auf Entwicklung. Zubauten, vor allem auf Dächern, erreichen noch immer Rekordzahlen. Das ist vor allem bei privaten Dächern so, aber auch bei gewerblichen Anlagen brauchen sich die Statistiken nicht zu verstecken. Die Trends sprechen europaweit die gleiche Sprache, wobei regionale Unterschiede in der Natur der Sache liegen.

Wir erinnern uns – 2021/22 wurden die Solarmodule knapp, Preise stiegen kräftig an – und fielen mit der Erholung der Lieferketten nach Corona auf Rekordtiefs. Die Politik hat mit Regelungen wie dem EEG oder Netzanschlussregeln die Nachfrage verändert und sicher auch beschleunigt: Jetzt stehen Eigenverbrauch, Batteriespeicher und integrierte Systeme im Fokus – statt reiner Einspeisung. 

Die Weichen für die Fortsetzung dieses Trends sind gestellt. Die betroffenen Lieferketten gelten als stabil; erneute Engpässe dürften von daher unwahrscheinlich bleiben. Das bestätigen auch Studien von Fraunhofer ISE und SolarPower Europe. Dazu kommt: Europäische Fertigungskapazitäten holen langsam auf. Kurz: Insgesamt haben wir heute einen reiferen, planbareren, allerdings auch stärker regulierten Markt. 

Wirtschaftliche Prognose Photovoltaik im Jahr 2026

Wie geht's in 2026 weiter? Analysten erwarten weiterhin anhaltenden Ausbau von Photovoltaik in Deutschland und auch in Europa – vorerst zumindest. Während sich das Wachstum gegenüber den Rekordjahren ein wenig verlangsamen dürfte, gehen die Prognosen trotzdem von strukturell stabilem Zuwachs aus. Die leichte Abflachung der Kurve erklären Experten mit gesättigten Teilmärkten und "politischen Unsicherheiten" rund um Förderinstrumente. 

Die Planungssicherheit bei Subventionen und Einspeiseregeln kann man nur als wackelig bezeichnen. Politische Debatten über Netzausbau, Strompreise und Umlagen lassen Investitionsentscheidungen nicht kalt und tun ihr Übriges. Oft wird vergessen: Privathaushalte sind auf Finanzierung angewiesen – Zinsniveau und Finanzierungsbedingungen spielen deshalb ebenfalls eine Rolle. 

Einig ist man sich aber dort, wo mit Zuwachs und wenigen Schwankungen gerechnet wird. Am meisten lohnt sich das aktuell bei größeren Projekten – etwa auf Gewerbedächern, bei Wohnanlagen oder in Dachverbünden mit Speicher und Lastmanagement. Dort fallen Größe und gute Netzanbindung voll ins Gewicht. Bei Einfamilienhäusern steht dagegen ein anderer Faktor im Vordergrund – wie viel des selbst erzeugten Stroms tatsächlich im Haushalt genutzt wird.

Rentabilität PV-Anlage und Speichern: Die Perspektive für Hauseigentümer 2026

LCOE und Amortisation – die Grundlagen

Um die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage als alternative Energiequelle zu errechnen, lohnt sich ein Blick auf die Stromgestehungskosten (LCOE). Darein spielen vor allem, aber nicht nur, die Anschaffungskosten. Dazu kommen Lebensdauer, Finanzierung und Ertrag. Günstige Module verbessern die Dauer bis zur Amortisation, höhere Zinsen verlängern sie.

Einkalkulieren muss man auch noch die Erwartung zukünftiger Strompreise. Vermutlich bleiben Haushaltstrompreise mittelfristig auf dem relativ hohen aktuellen Niveau – insofern lohnt sich selbst erzeugter Strom finanziell. Mit diesem Zahlenwerk ist realistisch: Viele Anlagen dürften auch 2026 Amortisationszeiten zwischen 8 und 12 Jahren haben. Fordern Sie eine Beratung dazu an.

Eigenverbrauch und der Mehrwert von Batteriespeichern

Ohne Speicher wird ein Teil des Solarstroms ins Netz eingespeist – oft zu vergleichsweise niedrigen Vergütungssätzen. Das lohnt sich kaum. Nutzt man dagegen einen Batteriespeicher, erhöht man den Eigenverbrauchsanteil erheblich. Das verbessert die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität PV-Anlage.

Es geht auch schlauer. Dafür braucht man einen zeitlichen Puffer zwischen der Erzeugung und der Nutzung des PV-Stroms – wie zum Beispiel mit EcoFlow PowerOcean. Der Strom wird bis zur Nutzung gespeichert – was den Eigenverbrauch deutlich steigert. Typische Werte ohne Speicher liegen bei etwa 30 %. Nutzt man eine Speicherlösung, steigt der Wert auf 60 % und mehr. 

Der Speicher bringt am meisten, wenn die Art der Nutzung, der Strompreis und die Kosten des Systems zueinander passen. Hat man dann noch die Lasten von Wärmepumpen oder der E-Mobilität ins Gesamtsystem integriert, steigt der wirtschaftliche Nutzen noch einmal an. 

Politische Rahmenbedingungen und Förderlandschaft

Auch die Politik muss mitgedacht werden. In den letzten Jahren ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wieder und wieder so reformiert worden, dass Eigenverbrauch und Netzentlastung als Ziele klar hervortreten. Sicher, Einspeisevergütungen spielen noch eine Rolle – aber niedrige und gar negative Preise gehören mittlerweile ebenfalls zum Gesamtbild. Parallel dazu verändern sich Ausschreibungsmodelle und Zuschüsse für größere Anlagen.

Und – der bis 2032 gesetzlich erforderliche Smart-Meter-Rollout gewinnt bereits an Fahrt. Digitale Zähler werden schrittweise Pflicht – zumindest für bestimmte Förderungen. Wie schnell eine neue Anlage umgesetzt werden kann, hängt auch nicht nur von Förderprogrammen ab. Auch lokale Genehmigungen und die Anforderungen des jeweiligen Netzbetreibers können den Zeitplan spürbar beeinflussen.

Privathaushalte müssen deshalb ihre EE-Investitionen gut timen. Denn was der Gesetzgeber entscheidet, wirkt sich unter Umständen direkt auf die Attraktivität von Photovoltaik aus. Es wird komplexer.

 Ein im Außenbereich installiertes Heimspeichersystem zur Speicherung von überschüssiger PV-Energie

Netzintegration und technische Herausforderungen

So steigt der Anteil erneuerbarer Energien – was die Verteilnetze zunehmend unter Druck setzt; der Netzausbau kommt nicht schnell genug hinterher. Netzbetreiber reagieren mit Anschlussauflagen, Leistungsbegrenzungen und zeitweiser Abregelung bei zu hoher Einspeisung.

Umso wichtiger wird es, eigene digitale Messsysteme und Energiemanagementlösungen einzusetzen. EcoFlow HEMS oder PowerInsight 2 verbinden Erzeugung, Speicher und Verbrauchssysteme auf intelligente Weise, sodass der Eigenverbrauch steigt. Dafür wird die Last verschoben – etwa durch zeitgesteuertes Laden von E-Autos oder den Betrieb von Wärmepumpen. Erfahren Sie mehr über EcoFlow HEMS.

Ziehen mehrere Großverbraucher ihren Strom aus einem Netz klappt das nur wirtschaftlich sinnvoll nur durch eine Koordinierung und Integration des Systems. 

Vergleich der Vorteile erneuerbare Energien

Kleinwindanlagen und Bürgerwind

Windstarke Lagen sind für Kleinwind gänzlich unverzichtbar. Standorte im Windschatten scheiden aus. Berücksichtigen sollten Interessierte auch, dass Genehmigungen für Kleinwind komplexer sind als bei PV. Grundsätzlich lassen sich damit allerdings saisonal sehr sinnvolle Ergänzungen erzeugen.

Wärmepumpen

Die Energiewende setzt auf Wärmepumpen. Luft-Wasser-Systeme wie PowerHeat eignen sich besonders für Wohngebäude, da sie vergleichsweise einfach installiert werden können und gut mit PV harmonieren. Klar ist natürlich: Der Strombedarf fällt überwiegend im Winter an – eine Herausforderung, aber das sollte kein Ausschlusskriterium sein. 

Batteriespeicher und Energiemanagement

Standalone-Speicher haben einen eigenen Energieanschluss, der nicht mit Solar- oder Windparks geteilt wird. Ihre Energie kommt aus dem Stromnetz. Solche Batteriespeicher machen auch ohne eigene PV Sinn, etwa zur Lastverschiebung oder Tarifoptimierung. Verbindet man diese zusätzlich mit PV, dann gehören diese Speicher zu den lukrativsten Optionen. Wer modularen Aufbau und digitale Steuerung braucht, kommt um Systeme wie PowerOcean-Speicher und EcoFlow-Energiemanagement nicht herum. 

Power-to-X und Wasserstoff

Power-to-X ist der Oberbegriff für Technologien, mit denen Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Brenn- oder Kraftstoffe oder Rohstoffe für die Industrie umgewandelt wird. Zwar hochinteressant, aber eigentlich nur auf Industrie- und Quartiersebene relevant. Für private Haushalte dürften diese technisch und wirtschaftlich bis auf Weiteres kaum sinnvoll werden.

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Ist Solarenergie die Energie der Zukunft für Deutschland?

Photovoltaik als alternative Energiequelle ist für viele deutsche Haushalte nach wie vor eine solide Entscheidung. Eigenstrom hilft dabei, Kosten zu senken, macht unabhängig und kann auch nach und nach ausgebaut und erweitert werden. Mit heutigen Speichersystemen wie PowerOcean wird Solarstrom zudem besser nutzbar – und bleibt auch in den nächsten Jahren eine realistische Option.

FAQ

Ist 2026 ein gutes Jahr für Photovoltaik?

Ja, 2026 ist ein gutes Jahr für Photovoltaik, dank teilweise sinkender Modulpreise, günstigerer Speicher, der Abschaffung der Mehrwertsteuer und wahrscheinlich steigender Stromkosten. Die Amortisationszeit für die Anlage beträgt 8–12 Jahre.

Werden PV-Anlagen 2026 noch günstiger?

Photovoltaik-Anlagen werden 2026 voraussichtlich stabil bleiben oder leicht günstiger werden. Die anhaltende Mehrwertsteuerbefreiung und effizientere Module tragen dazu bei. Die Einspeisevergütung sinkt allerdings auch in Zukunft weiter. 

Hat Photovoltaik noch Zukunft?

Photovoltaik hat eine ausgezeichnete Zukunft, auch in 2026. Die Modulpreise sinken weiter und sind auf niedrigem Niveau; Speicher sind günstig und Stromkosten steigen weiterhin an. Wichtig für Rentabilität ist ein hoher Eigenverbrauch. 

Was passiert mit der Einspeisevergütung in 2026?

Die Einspeisevergütung sinkt am 1. Februar 2026 um 1 %. Je nach Anlagengröße liegen die neuen Vergütungssätze zwischen 5,50 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde. Anlagen mit Teil-Einspeisung erhalten 5,50 bis 7,78 Cent pro Kilowattstunde.

Was passiert mit der Einspeisevergütung nach 20 Jahren?

Nach 20 Jahren endet die garantierte Einspeisevergütung nach dem EEG, aber die Anlage läuft natürlich weiter. Der Strom kann dann entweder günstig selbst verbraucht werden, ins Netz eingespeist werden oder über Direktmarketing verkauft werden. 

Batteriespeicher und Wechselrichter