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Stromverbrauch 1 Person im Durchschnitt: monatliche und jährliche Kosten

EcoFlow

Haben Sie Ihre letzte Stromrechnung für eine Einzimmerwohnung mit 85 € gesehen? Dann haben Sie sich vielleicht gefragt, wie das sein kann, wenn Sie allein in der Wohnung leben.

Der Stromverbrauch 1 Person im Durchschnitt liegt in Deutschland bei etwa 1 300 bis 1 500 kWh pro Jahr, das entspricht monatlichen Kosten von rund 40 bis 50 €. Zahlen Sie mehr, treibt in Ihrer Wohnung heimlich etwas die Kosten in die Höhe. Allein zu leben bedeutet Freiheit, aber auch, die steigenden Strompreise ganz allein zu schultern. Wer versteht, wo der Strom bleibt, macht den ersten Schritt, um die Kontrolle zu übernehmen.

Dieser Artikel zeigt Ihnen:

  • Wie hoch der durchschnittliche Stromverbrauch eines Einpersonenhaushalts ist

  • Wie Sie versteckte „Stromfresser“ in Ihrer Wohnung aufspüren

  • Welche praxisnahen Strategien – von intelligentem Monitoring bis zu modernen Speicherlösungen – Ihnen helfen, Ihren ökologischen Fußabdruck und Ihre monatlichen Kosten zu senken

Wie viel Strom verbraucht eine Person tatsächlich?

Die Frage nach der Höhe einer normalen Stromrechnung lässt sich nicht pauschal beantworten, da sie stark vom Lebensstil und der Art der Warmwasserbereitung abhängt. Während ein Minimalist mit sehr wenig auskommt, sieht es bei einem Home-Office-Profi schon anders aus. Die folgende Übersicht zeigt typische Verbrauchsmuster für einen Einpersonenhaushalt in einer Standardwohnung.

Grundgeräte verbrauchen täglich 3 bis 5 kWh

Der Stromverbrauch einer Einzelperson liegt an einem normalen Tag zwischen 3 und 5 kWh. Darin enthalten sind die „Dauerläufer“ wie Kühlschrank und Router sowie der gelegentliche Gebrauch von Beleuchtung, Laptop und vielleicht einem schnellen Kaffee.

Monatlicher Grundbedarf 100 bis 120 kWh

Hochgerechnet auf den Monat liegen die meisten Einpersonenhaushalte zwischen 100 und 120 kWh. Diese Werte basieren auf einer standardmäßigen Geräteeffizienz und berücksichtigen keine stromintensiven Heiz- oder Kühlsysteme. Der Fokus liegt hier auf den wesentlichen Elementen eines modernen Haushalts.

Typischer Jahresverbrauch 1 300 bis 1 500 kWh

Der jährliche Richtwert für einen sdurchschnittlichen deutschen Single-Haushalt ohne elektrische Warmwasserbereitung liegt bei etwa 1 300 bis 1 500 kWh. Wer sich in diesem Bereich bewegt, achtet in der Regel bewusst darauf, das Licht auszuschalten, energieeffiziente Geräte zu nutzen und aktiv Strom zu sparen.

Über 2 500 kWh mit elektrischer Warmwasserbereitung möglich

Wenn in Ihrer Wohnung ein Durchlauferhitzer für Warmwasser sorgt, kann der Verbrauch schnell auf 2 500 kWh oder mehr steigen. Denn Wasser elektrisch zu erwärmen, gehört zu den energieintensivsten Vorgängen im Haushalt . Das kann die Stromrechnung schnell verdoppeln.

Tabelle: Durchschnittlicher Jahresverbrauch im Vergleich (Deutschland)

HaushaltstypDurchschnittlicher Jahresverbrauch (kWh)Geschätzte monatliche Kosten (€)*
Effizienter Einpersonenhaushalt1 200~40 €
Standard-Einpersonenhaushalt1 500~50 €
Einpersonenhaushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung2 500+~85 €+

*Berechnet auf Basis eines durchschnittlichen Strompreises von 33–36 Cent pro kWh.

Was bedeutet das in Euro und Cent?

Bei einem Jahresverbrauch von 1 500 kWh und einem Strompreis von 0,35 € pro kWh liegen Ihre jährlichen Stromkosten bei etwa 525 €. 

Senken Sie Ihren Verbrauch um nur 15 %, kommen Sie auf rund 1 275 kWh – das spart knapp 80 € pro Jahr. Umgerechnet entspricht das in etwa einem kompletten Monat Strom für einen effizienten Single-Haushalt. 

Liegt Ihr Verbrauch wegen elektrischer Warmwasserbereitung eher bei 2 500 kWh, macht eine 15%ige Reduzierung sogar über 130 € im Jahr aus.

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Warum ist Ihre Stromrechnung höher als der Durchschnitt?

Liegen Ihre Stromkosten regelmäßig über den genannten Durchschnittswerten, können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Bevor Sie gezielt gegensteuern können, gilt es, die Verursacher erst einmal zu identifizieren.

Häufige Nutzung von Durchlauferhitzern

In vielen älteren deutschen Stadtwohnungen wird das Wasser dezentral per Durchlauferhitzer erwärmt. Wer ausgiebig duscht oder das Geschirr unter fließend heißem Wasser spült, treibt die Kosten schnell in die Höhe,  denn diese Geräte brauchen jede Menge Strom, um kaltes Wasser bei Bedarf schnell zu erhitzen.

Wer täglich zehn Minuten warm duscht, kann mit einem Durchlauferhitzer schnell über 300 Euro im Jahr zusätzlich auf der Stromrechnung haben.


Ineffizientes Heizen in Einpersonenhaushalten

Ein typischer Kostenfresser: Elektroheizungen oder die Zentralheizung auf Hochtouren laufen zu lassen, während man gar nicht zu Hause ist. Gerade in Einpersonenhaushalten entweicht zudem oft viel Wärme über schlecht isolierte Fenster und das Heizsystem muss ständig nachlegen.

Alte Geräte mit schlechter Energieeffizienzklasse

Der „Vintage“ Kühlschrank sieht vielleicht cool aus – aber ein altes Gerät der Effiziensklasse D oder E treibt den Stromverbrauch für den Kühlschrank deutlich in die Höhe und benötigt schnell dreimal so viel Strom wie ein modernes A-Modell. Aufs Jahr gerechnet summieren sich diese heimlichen Verbraucher zu einer ordentlichen Summe auf Ihrer Rechnung.

Unsichtbare Stromfresser: 10–15 % versteckte Kosten durch Standby

Phantom-Lasten sind Elektrogeräte, die auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. Allein die Standby-Leuchten von Fernsehern, Spielekonsolen und Desktop-Computern können Ihnen bis zu 15 Prozent des gesamten Haushaltsstroms entziehen, ohne dass Sie auch nur einen Finger rühren.

Tipps für Alleinstehende: So senken Sie Ihre Stromkosten

Kosten senken heißt nicht, im Dunkeln zu sitzen, sondern Energie bewusster zu gewinnen, zu speichern und zu nutzen.

Günstigen Nachtstrom speichern und tagsüber nutzen

Für Personen mit zeitvariablen Stromtarifen oder einem Balkonkraftwerk ist EcoFlow PowerOcean der ideale Einstieg in die Energieautarkie.Wer abends für das warme Duschen oder den Geschirrspüler Spitzenlastpreise zahlt, greift bewusst zum teuersten Strom des Tages. Ein Speicher stellt die Gleichung komplett auf den Kopf. Das ultradünne Design fügt sich nahtlos in knappe Wohnflächen von Singlehaushalten ein, sichert langfristig die Energieversorgung und senkt dabei die Stromrechnung spürbar.

Echtzeit-Überwachung per Home-Dashboard

Wer effektiv Strom sparen will, muss jede verbrauchte Kilowattstunde erst einmal sichtbar machen. EcoFlow PowerInsight 2 macht aus kryptischen Stromrechnungen ein übersichtliches Daten-Dashboard. Über den smarten Monitor lassen sich Schwankungen im Energieverbrauch live verfolgen und Verschwendungsquellen genau lokalisieren. Das Gerät lernt Ihre Gewohnheiten kennen und hilft Ihnen, datengestützt zu entscheiden, wann Sie Ihre Verbraucher im Haushalt laufen lassen. So wird aus dem Versuch-und-Irrtum der Nachhaltigkeit eine klare, informierte Sache.

Großverbraucher automatisch in günstige Tarifzeiten verschieben

Viele deutsche Stromanbieter bieten günstigere Tarife in der Nacht oder zur Mittagszeit an. Wenn Sie Ihren Geschirrspüler oder Ihre Waschmaschine in diesen sogenannten „Schwachlastfenstern“ laufen lassen, profitieren Sie von niedrigeren Preisen bei exakt gleichem Stromverbrauch.

Schaltbare Steckdosen unterbrechen den Standby-Strom automatisch

Um versteckte Standby-Verluste zu vermeiden, trennen Sie Ihre Unterhaltungselektronik oder Ihre Homeoffice-Geräte nachts einfach per schaltbarer Steckdose komplett vom Netz. Eine einfache Zeitschaltuhr sorgt ebenfalls dafür, dass Ihre Geräte nachts keinen Strom mehr „saugen“.

EcoFlow PowerInsight 2 Monitor

Wo fange ich an, wenn ich heute noch Strom sparen will?

Wer schon bei der nächsten Stromrechnung erste Erfolge sehen möchte, kann mit wenigen Handgriffen und kleinen Verhaltensänderungen sofort durchstarten. So optimieren Sie Ihre Energieeffizienz zu Hause und das ab sofort:

Raumtemperatur um 1 °C senken

In Deutschland entfallen rund 70 Prozent des privaten Energieverbrauchs aufs Heizen. Wer die Raumtemperatur nur um ein Grad senkt, spart bereits sechs Prozent Heizkosten. Für optimale Effizienz: Schlafzimmer auf 16 bis 18 Grad halten und leere Räume gar nicht erst heizen, am besten mit smarten Thermostatventilen.

Wassersparenden Duschkopf installieren

Wer einen elektrischen Durchlauferhitzer hat, spart mit jedem Liter Wasser gleichzeitig auch Strom. Werden aus 15 Litern pro Minute am Duschkopf nur 6 bis 9 Liter, bei gleichem Druck dank Luftbeimischung, sinkt der Energieaufwand fürs Warmwasser um bis zu 40 Prozent.

Kühler und Filter regelmäßig reinigen

Staub wirkt wie eine Isolierschicht und lässt Motoren härter arbeiten. Wer die Kühlschlangen auf der Rückseite des Kühlschranks absaugt, kann dessen Effizienz um 10 bis 25 Prozent steigern. Saubere Lüftungsfilter verkürzen die Laufzeiten der Ventilatoren, denn sie fördern die Luft schneller und klarer.

Balkon auf Solartauglichkeit prüfen

Sie müssen kein Eigenheim besitzen, um von Solarenergie zu profitieren. Entscheidend ist die Ausrichtung Ihres Balkons: Nach Süden ausgerichtet, bringt ein Balkonkraftwerk in Deutschland bis zu 400 bis 800 Kilowattstunden pro Jahr, besonders effizient in Verbindung mit einer Solaranlage mit Speicher. Dank der neuen Regeln im Solarpaket I gestaltet sich die Anmeldung einfacher denn je. Viele Städte legen sogar noch eine Förderung von bis zu 200 Euro oben drauf. Für einen Einpersonenhaushalt amortisiert sich die Investition dann rasant.

Stromfressende Altgeräte ersetzen

Wer einen Kühlschrank aus den frühen 2010ern (Jahresverbrauch um 350 kWh) gegen ein modernes Modell der Effizienzklasse A oder B (oft unter 100 kWh) austauscht, spart bei heutigen Strompreisen schnell über 80 Euro pro Jahr. Am schnellsten rechnet sich der Austausch bei den sogenannten „großen Drei“ – Kühlschrank, Waschmaschine und Geschirrspüler.

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Häufig gestellte Fragen

1. Sind 25 kWh Verbrauch am Tag für eine Person nicht zu viel?

Ja, 25 kWh pro Tag sind für eine einzelne Person extrem viel.as liegt etwa beim fünf- bis sechsfachen des bundesweiten Durchschnitts für Einpersonenhaushalte. Ein so hoher Verbrauch deutet in der Regel auf einen größeren technischen Defekt hin, auf ein Elektroauto, das zu Hause lädt, oder auf den Dauerbetrieb von stromintensiven Heizgeräten.

2. Was verbraucht im Haushalt am meisten Strom?

In den meisten Haushalten schlagen elektrische Warmwasserbereitung und Raumheizung beim Energieverbrauch am stärksten zu Buche. Zu den größten Stromfressern im Haushalt zählen außerdem alte Kühlschränke, Wäschetrockner und Geräte im Dauer-Standby.

3. Was kostet es, einen Fernseher acht Stunden lang laufen zu lassen?

Ein moderner LED-Fernseher verursacht bei acht Stunden Laufzeit Kosten von etwa 0,15 bis 0,30 Euro, je nach Bildschirmgröße und lokalem Strompreis. Für einen einzelnen Tag klingt das erstmal günstig. Wenn das Gerät aber das ganze Jahr über jeden Tag läuft, kommen schnell über 100 Euro zusammen.

4. Warum verbrauche ich plötzlich so viel Strom?

Steigt der Stromverbrauch plötzlich an, liegen die Ursachen oft in jahreszeitlichen Veränderungen, wie etwa dem Einsatz von Elektroheizungen im Winter oder an einem defekten Gerät. Dann lohnt sich ein Blick darauf, ob der Thermostat zu hoch eingestellt ist oder ein Haushaltsgerät einen Kompressorschaden hat.

5. Welcher Stromverbrauch gilt bei Einpersonenhaushalten als niedrig?

Als niedriger Stromverbrauch für eine Person gilt in der Regel ein Wert unter 1 000 kWh pro Jahr. Wer diese Marke knacken will, setzt auf durchgängig effiziente Geräte (mindestens Effizienzklasse A), LED-Beleuchtung in der ganzen Wohnung und  idealerweise auch auf eine Warmwasserbereitung, die nicht mit Strom arbeitet.

Fazit

Wer als Single in Deutschland seine Stromkosten im Griff haben will, bringt Gewohnheiten und Technik in Einklang. Wer die Richtwerte kennt – Stromverbrauch 1 Person im Durchschnitt etwa 1 500 kWh im Jahr –und die großen Verbraucher wie Durchlauferhitzer oder Standby-Lasten identifiziert, behält die Kontrolle über seine Finanzen. Intelligente Messgeräte und Stromspeicher sparen nicht nur sofort bares Geld, sondern machen den Alltag auf Dauer nachhaltiger und unabhängiger.

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