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Solarspeicher nachrüsten: So machen Sie Ihre PV-Anlage zukunftssicher

Solarstrom ist sauber, günstig und effizient. Allerdings gibt es einen großen Nachteil: Solarstrom wird nur tagsüber und bei Sonneneinstrahlung produziert. Mit einem Speicher lässt sich diese Herausforderung aber lösen. Folglich stellen sich immer mehr Haushalte mit bestehenden PV-Anlagen die Frage, ob man einen Solarspeicher nachrüsten soll und welche Kosten dafür anfallen. Wenn auch Sie dazugehören, erhalten Sie hier die Antwort auf Ihre Fragen.

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Warum man einen Solarspeicher nachrüsten sollte

Die Strompreise steigen – und das seit Jahren. Ein Ende oder gar eine Umkehr dieses Trends ist nicht wirklich in Sicht. Wer also etwas tun und die eigene Stromrechnung reduzieren will, sieht sich nach Möglichkeiten um. Eine naheliegende Option ist die Installation einer eigenen PV-Anlage. Damit lässt sich ein Eigenverbrauch um bis zu 30 % reduzieren. In einem Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch führt das zu einer Ersparnis von knapp 400 Euro, wenn man einen Strompreis von 35 Cent pro kWh (Stand 2025) zugrunde legt.

Diese finanzielle Entlastung lässt sich aber noch weiter erhöhen – mit einem leistungsstarken und umfangreichen Solarspeicher. In Kombination mit der PV-Anlage erhöht ein Speicher den Eigenverbrauchsanteil auf 70% oder mehr. Damit werden aus 400 Euro Einsparung ohne Speicher bis zu 900 Euro pro Jahr.

Ohne Speicher fließt der Teil des erzeugten Solarstroms, der nicht verbraucht wird, ins Netz. Dafür erhalten Sie zwar eine Einspeisevergütung, die allerdings derzeit mit 8,11 Cent pro kWh bereits sehr gering ist und zukünftig weiter sinken wird.

Indem man sich unabhängiger vom Stromnetz macht, kann man zudem den eigenen Autarkiegrad erhöhen. Gleichzeitig sind Solarstromspeicher auch oft mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion ausgestattet, die bei Stromausfällen nützlich ist.

Auf die richtige Dimensionierung achten

Leistungsstarke PV-Speichermit einer Kapazität von bis 5 kWh kosten ab 5 000 Euro, größere Speicher mit 10 kWh kosten bis 12 000 Euro – abhängig von Marke, Technik (z. B. LiFePO4) und Ausstattung (z. B. Notstromfunktion).

Die Speicherkapazität richtet sich nach der Größe der PV-Anlage. Für eine Solaranlage mit 10 kWp Leistung ist ein Photovoltaik-Speicher mit bis zu 10 kWh Größe geeignet. Umfangreichere Speicher sind für Privathaushalte nur sinnvoll, wenn über das Home Energy Management System (HEMS)stromintensive Verbraucher wie eine Wallbox oder eine Wärmepumpe angeschlossen sind. Ist der Speicher größer, steht die Investition nicht in Relation zu den Einsparungen über die Lebensdauer.

solarspeicher nachrüsten kosten

Kann man bei jeder PV-Anlage einen Speicher nachrüsten?

Aus technischer Sicht lässt sich in der Theorie beinahe jedePV-Anlage mit jedem Batteriespeicher kombinieren.Während das bei einer Neuinstallation sehr einfach gelingt, kann es bei der Nachrüstung bei bestimmten Modellen etwas komplizierter werden. Wichtig ist dabei, um welchen Speichertyp es sich handelt.

DC-Speicher (zwischen PV-Modul und Wechselrichter) sind effizienter, aber bei Nachrüstungen oft nicht möglich. Wenn der Speicher AC-seitig eingebunden wird – also nach dem Wechselrichter der PV-Anlage – benötigt er einen eigenen internen Wechselrichter, auch Batteriewechselrichter genannt. Hat Ihre Anlage einen sogenannten Hybrid-Wechselrichter, ist die Nachrüstung besonders einfach. Am besten stimmen Sie sich von der Installation mit einem Fachbetrieb ab.

Welche Speichertechnologie ist sinnvoll?

Tatsächlich gibt es inzwischen mehrere Speichertechnologien auf dem Markt, um Solarstrom zu speichern. Wirklich sinnvoll zum Speichern von Solarstrom sind aber nur Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch bei EcoFlow verwendet werden. Im Gegensatz zur zuvor häufig genutzten Bleibatterien haben sie eine höhere Energiedichte und Entladetiefe. Außerdem müssen sie kaum gewartet werden und erreichen eine längere Lebensdauer.

Relativ neu sind Batteriespeicher mit Redox-Flow-Technologie. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass sie den Lithium-Batterien den Rang ablaufen. Ihre Bauart verhindert Kapazitätsverluste unabhängig von der Anzahl der durchlaufenen Ladezyklen und macht sie sehr sicher. Ein modularer Aufbau erhöht die Recyclebarkeit und macht sie reparabel, was bei anderen Batterietypen kaum möglich ist. Allerdings steht die Entwicklung noch am Anfang, was sie teuer macht. Zudem benötigen sie, verglichen mit Lithium-Batterien, mehr Platz.

Förderungsmöglichkeiten

Bund und Länder stellen beim Nachrüsten von Solarspeichern Förderungen zur Verfügung – sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen. Zum Nachrüsten eines PV-Speichers kann deutschlandweit der zinsgünstige KfW Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ für bis zu 100 % der entstehenden Kosten in Anspruch genommen werden.

Neben der KfW-Bank bieten auch viele Bundesländer und Kommunen Förderungen für PV-Anlagen und -Speicher an. Diese Förderungen können in Form von Zuschüssen, günstigen Krediten oder Steuervergünstigungen gewährt werden. Allerdings gilt es hier, sich immer genau zu informieren, da manche Förderungen an bestimmte Voraussetzungen gebunden sind.

Fazit

Mit einem Solarstromspeicher kann der selbst produzierte PV-Strom auch außerhalb der Sonnenstunden genutzt und der Bezug von Netzstrom reduziert werden. Für einen klassischen 4-Personen-Haushalt kann das – je nach Stromverbrauch – bis zu 1 000 Euro pro Jahr bringen.

Die Nachrüstung ist in den meisten Fällen technisch machbar – besonders mit einem AC-Speichersystem. Wichtig ist aber, einen Speicher zu wählen, der zum eigenen Solarsystem und vor allem der Kapazität der PV-Anlage passt. Eine gängige Faustregel für die Speichergröße lautet:1 kWh Speicherkapazität pro 1 000 kWh Stromverbrauch im Jahr. Die Kosten, um einen Solarspeicher nachzurüsten, sind dank des breiten Angebots auf dem Markt überschaubar. Speicher mit einer Kapazität von 5 kWh bekommen Sie schon ab 5 000 Euro. Damit das Projekt leichter zu finanzieren wird, erhalten Sie vom Bund und auch manchen Bundesländern eine Förderung, um den Solarspeicher nachzurüsten.

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FAQs

1. Was ist die richtige Dimensionierung eines Solarspeichers?

Wenn Sie einen Solarspeicher nachrüsten wollen, ist die richtige Dimensionierung wichtig, damit sich die Kosten über die Laufzeit amortisieren. Bei einem zu groß gewählten Speicher wird in Kapazität investiert, die nicht ausgeschöpft werden kann. Ein zu kleiner Speicher stellt dagegen nicht genug Strom für die verbrauchsintensiven Stunden bereit, es muss mehr Netzstrom hinzugekauft werden als nötig. Grob gilt: Eine Kilowattstunde Speicherkapazität für jedes kWp auf dem Dach und 1 000 kWh Jahresstromverbrauch.

2. Welche Solarspeicher eignen sich besonders gut zum Nachrüsten?

Batteriespeicher für die eigene PV-Anlage existieren als AC- und DC-gekoppelte Systeme. Ein AC-gekoppelter Batteriespeicher eignet sich besonders gut zum Nachrüsten, denn er kann ohne einen neuen Wechselrichter installiert werden.

3. Welche Lebensdauer haben Batteriespeicher?

Die Lebensdauer einer Batterie wird in Voll-Ladezyklen gemessen. Moderne Lithium-Batterien erreichen bis zu 7 000 Voll-Ladezyklen. Sie können zwischen 10 und 20 Jahren genutzt werden, oft wird eine Herstellergarantie von 10 Jahren gewährt.

EcoFlow

EcoFlow bietet innovative Heimspeicherlösungen an, die es Haushalten ermöglichen, ihre Energieversorgung zu optimieren und unabhängig vom Stromnetz zu werden. Seit der Gründung 2017 bietet EcoFlow Heimspeicherlösungen in über 85 Märkten. Die Heimspeicherlösungen von EcoFlow sind speziell dafür konzipiert, überschüssige Energie, die beispielsweise durch Solaranlagen erzeugt wird, effizient zu speichern und bei Bedarf abzurufen.