CO₂-Steuer-Erhöhung 2026: Wie teuer Heizen mit Gas oder Öl wirklich wird
Deutschlands Energiemarkt steht 2026 vor einer entscheidenden Umstellung. Mit dem Übergang von festen CO₂-Preisen zu einem marktbasierten Auktionssystem steigt der finanzielle Druck auf Haushalte, die weiterhin mit Gas oder Heizöl heizen. Dieser Beitrag zeigt, welche konkreten Mehrkosten auf Verbraucher zukommen, welche wirtschaftlichen Risiken ältere Heizungsanlagen mit sich bringen und wie moderne Energielösungen dazu beitragen können, steigende Heizkosten wirksam abzufedern.
Wie stark steigen die Gas- und Heizölkosten 2026?
Die CO₂-Steuer-Erhöhung beeinflusst 2026 erstmals spürbar den Geldbeutel vieler Haushalte. Grundlage ist das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), das festlegt, wie hoch die Abgaben für fossile Brennstoffe künftig ausfallen. Wer seine Heizkosten realistisch einschätzen möchte, sollte die zentralen Mechanismen kennen, denn der Übergang zum marktbasierten Emissionshandel verändert das Preisgefüge grundlegend.
Von der Festpreisphase zur Marktmechanik
Bislang war der CO₂-Preis klar festgelegt: 45 Euro pro Tonne im Jahr 2024, 55 Euro im Jahr 2025. Ab 2026 endet diese Phase, und die Preise werden im Rahmen von Auktionen ermittelt, innerhalb eines Korridors von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂. Damit entsteht ein volatiler Markt, der auf Emissionsobergrenzen, Nachfrage und politische Rahmenbedingungen reagiert. Für Verbraucher bedeutet das, dass die Heizkosten künftig deutlich schwerer planbar sind und stärker mit den Marktpreisen für Emissionszertifikate schwanken.
Spürbare Aufschläge je Energieeinheit
Bei einem angenommenen Preis von 65 Euro pro Tonne CO₂ liegt der Aufschlag für Erdgas voraussichtlich zwischen 1,5 und 1,8 Cent pro kWh. Heizöl trifft es durch den höheren Emissionsfaktor noch stärker. Im Rahmen der Energiewende müssen Verbraucher mit zusätzlichen 17 bis 20 Cent pro Liter rechnen. Damit wird jede verbrauchte Energieeinheit spürbar teurer.
Mehrkosten im Einfamilienhaus
Ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von rund 20.000 kWh Erdgas zahlt 2026 allein durch die CO₂-Kosten etwa 300 bis 360 Euro mehr als vor Einführung des Emissionshandels. Zuzüglich steigender Grundpreise ergibt sich für viele Familien ein historisch hohes Heizkostenniveau, eine Entwicklung, die sich ohne Effizienzmaßnahmen weiter verschärfen dürfte.
Netzentgelte als zusätzlicher Kostentreiber
Neben der Steuer erhöhen auch die Gasnetzentgelte den Druck auf Verbraucher. Da immer mehr Haushalte auf Wärmepumpen umsteigen, müssen die verbleibenden Gaskunden zunehmend für den Erhalt der Leitungsinfrastruktur aufkommen. Zahlreiche Versorger erwarten 2026 eine Steigerung der Netzentgelte um etwa 20 %. Damit verteuern sich Gasanlagen doppelt, durch den Brennstoff selbst und durch die Fixkosten des Netzes. Wer frühzeitig auf elektrische oder hybride Heizsysteme setzt, kann diesem Trend gezielt entgehen und langfristig Planungssicherheit gewinnen.

Ist Ihre aktuelle Heizung ein finanzielles Risiko?
Die CO₂-Kosten ist nicht der einzige Kostentreiber. Auch die Technik im eigenen Keller kann zunehmend zum finanziellen Risiko werden. Alte Heizsysteme verbrauchen oft unnötig viel Energie, sind anfällig für Reparaturen und halten mit den heutigen Effizienzstandards kaum noch Schritt.
Der Preis für 30 % Energieverlust
Ältere Gasheizungen oder Ölheizkessel mit atmosphärischer Verbrennung gelten als wahre Energiefresser. In vielen deutschen Haushalten sind Anlagen im Einsatz, die vor mehr als 20 Jahren installiert wurden und bis zu 30 % der erzeugten Wärme ungenutzt über den Schornstein verlieren. Wer also 100 Euro für Brennstoff ausgibt, verliert davon rund 30 Euro ungenutzt, selbst wenn die zusätzlichen CO₂-Abgaben bereits eingerechnet sind.
Steigende Kosten durch Alterung und Reparaturen
Mit dem schrittweisen Übergang zur 65 Prozent-Regel für erneuerbare Heizsysteme (GEG) werden Ersatzteile für alte Öl- und Gasheizungen zunehmend knapp und teuer. Eine 25 Jahre alte Anlage zu reparieren, lohnt sich in der Regel kaum noch: Die Arbeiten sind kostspielig, die Effizienz bleibt niedrig, und die Verfügbarkeit spezialisierter Handwerker sinkt. Jede Reparatur verlängert also nur kurzfristig den Lebenszyklus einer ohnehin überholten Technik.
Alter des Heizkessels und Brennstoffverbrauch
Mit zunehmendem Alter sinkt der Wirkungsgrad einer Heizung stetig. Kalkablagerungen und Materialverschleiß führen dazu, dass ältere Kessel deutlich mehr Brennstoff benötigen, um dieselbe Wärme zu erzeugen wie moderne Brennwertgeräte. Dadurch verstärkt sich der Effekt der CO₂-Kosten doppelt, denn ein höherer Verbrauch bedeutet automatisch höhere Abgaben.
Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen
Wer weiterhin auf fossile Brennstoffe setzt, bleibt abhängig von globalen Märkten und politischen Entwicklungen. Schwankende Gaspreise, geopolitische Krisen oder neue EU-Klimaregeln wirken sich direkt auf die Heizkosten aus. Diese Abhängigkeit macht fossile Heizsysteme zu einem schwer kalkulierbaren Risiko, insbesondere ab 2026, wenn die Preismechanismen des Emissionshandels vollständig greifen. Moderne, effiziente Systeme bieten hier langfristig eine deutlich höhere wirtschaftliche Sicherheit.
Wie Sie Ihr Zuhause vor steigenden Energiekosten schützen können
Die gute Nachricht: Die Technologie, um sich von den schwankenden Preisen fossiler Brennstoffe zu lösen, ist längst verfügbar. Sie ist effizient, praxiserprobt und wird staatlich gefördert. Wer jetzt handelt, kann die Auswirkungen der CO₂-Kosten deutlich abmildern und seine Energiekosten langfristig stabilisieren.
Solarstrom speichern und Gasverbrauch senken
Angesichts der Preisvolatilität durch die CO₂-Auktionen ab 2026 lohnt sich die Installation eines Stromspeichers wie dem EcoFlow PowerOcean. Damit lässt sich tagsüber erzeugter Solarstrom effizient speichern und später nutzen. Dadurch sinkt nicht nur die Stromrechnung, sondern auch die Abhängigkeit von Gas. Denn ein höherer Eigenverbrauch entlastet hybride Heizsysteme und elektrische Zusatzheizungen. So bleibt der Gasanteil im Heizmix dauerhaft gering.
Umstieg auf effiziente elektrische Heiztechnik
Statt steigende Gaspreise zu akzeptieren, bietet sich der Wechsel zu einer hocheffizienten Heiztechnologie an. Die EcoFlow PowerHeat Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt das natürliche Kältemittel R290 und erreicht eine hohe Effizienz bis zur Klasse A+++. Sie wandelt die Umweltwärme der Umgebungsluft direkt in wohltuende Heizenergie um. Der Umstieg von der Verbrennung fossiler Brennstoffe auf einen elektrischen Antrieb mit hoher Effizienz ist der effektivste Weg, die CO₂-Abgabe künftig weitgehend zu vermeiden.
Effiziente Synergie von Speicher und Heizung
Das volle Einsparpotenzial entfaltet sich, wenn Speicher und Heizung optimal zusammenarbeiten. Innerhalb des vernetzten EcoFlow-Systems versorgt EcoFlow PowerOcean die EcoFlow PowerHeat Wärmepumpe bevorzugt dann mit Energie, wenn Strom aus eigener Erzeugung oder gespeicherter Solarenergie verfügbar ist. Auf diese Weise heizt das System Ihr Zuhause zu den geringsten Energiekosten und bleibt deutlich weniger abhängig von Marktpreisen oder Netzlastzeiten.
Staatliche Förderungen sichern und optimal nutzen
Über BAFA- und KfW-Programme fördert der Staat den Heizungstausch großzügig. 2026 können bis zu 70 % der förderfähigen Investitionskosten übernommen werden, maximal jedoch 30 000 Euro pro Wohneinheit. Die Förderung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
30 % Grundförderung: Für alle, die auf eine Wärmepumpe umsteigen.
20 % Klimageschwindigkeitsbonus: Für selbstnutzende Eigentümer, die eine funktionsfähige fossile Heizung oder eine über 20 Jahre alte Gas- bzw. Biomasseheizung ersetzen.
30 % Einkommensbonus: Für Haushalte mit einem jährlich zu versteuernden Einkommen unter 40 000 Euro.
5 % Effizienzbonus: Für Geräte mit natürlichem Kältemittel R290, wie bei der EcoFlow PowerHeat.
Je nach Ausgangslage kann der Staat bis zu 21 000 Euro der Investitionskosten übernehmen. Das ist ein erheblicher Zuschuss, der die Amortisationszeit deutlich verkürzt, noch bevor die höheren CO₂-Kosten im Jahr 2026 voll zum Tragen kommen.
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Lohnt sich Warten oder kostet es mehr?
Viele Hausbesitzer warten, bis die alte Heizung ausfällt, bevor sie handeln. In der aktuellen Marktlage kann dieses Zögern jedoch mit spürbaren Mehrkosten verbunden sein. Wer frühzeitig umrüstet, kann nicht nur Kosten reduzieren, sondern sich auch mehr Flexibilität bei der Planung und Umsetzung sichern.
Höhere Lohnkosten durch Nachfragespitzen
Je näher das Jahr 2026 rückt, desto stärker steigt die Nachfrage nach Heizungsfachkräften. Wer den Heizungstausch erst dann angeht, muss häufig mit höheren Montagekosten rechnen oder längere Wartezeiten in Kauf nehmen. In dieser Phase verursacht die bestehende Anlage weiterhin hohe Energie- und Betriebskosten, die das Budget zusätzlich belasten.
Förderbedingungen vor möglichen Kürzungen sichern
Staatliche Förderprogramme unterliegen Haushaltsplänen und politischen Entscheidungen. Wer bereits 2025 handelt, profitiert von den aktuell geltenden Fördersätzen und schafft Planungssicherheit, bevor mögliche Anpassungen oder Kürzungen im Jahr 2026 wirksam werden.
Anhaltend hohe Betriebskosten durch Verzögerung
Jeder Monat des Abwartens bedeutet weitere Ausgaben für hohe Brennstoffpreise und CO₂-Abgaben. Über einen Zeitraum von zwei Jahren kann sich die Kostendifferenz zwischen dem Betrieb einer Wärmepumpe und einer alten Gasheizung auf mehrere tausend Euro summieren. Diese zusätzlichen Aufwendungen entstehen schrittweise und lassen sich im Nachhinein nicht mehr ausgleichen.
Fachkräftemangel gezielt berücksichtigen
Der Mangel an qualifizierten Handwerksbetrieben ist in Deutschland ein strukturelles Thema. Wer frühzeitig plant, kann erfahrene Installateure auswählen und eine qualitativ hochwertige Umsetzung sicherstellen. Bei einem ungeplanten Heizungsausfall, insbesondere in den Wintermonaten, sind die Auswahlmöglichkeiten dagegen oft deutlich eingeschränkt.
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Häufig gestellte Fragen
1. Wie lange bleibt Heizöl in Deutschland noch erhältlich?
Heizöl bleibt voraussichtlich noch längere Zeit verfügbar. Neue Installationen sind jedoch durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) stark eingeschränkt. Die Kombination aus CO₂-Abgaben und Umweltauflagen macht Heizöl langfristig zur teuersten Heizoption.
2. Was passiert bei einem Stromausfall mit meiner Heizung?
Die meisten Heizsysteme, einschließlich Gas- und Ölheizungen, benötigen Strom zum Betrieb. Mit einem Heimenergie-Ökosystem, das einen Batteriespeicher mit Notstromfunktion umfasst, kann der Heizbetrieb in vielen Fällen weiter aufrechterhalten werden. Das erhöht die Energiesicherheit bei Netzstörungen deutlich.
3. Kann ich eine neue Wärmepumpe mit meinen bestehenden Heizkörpern nutzen?
Ja, moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen arbeiten problemlos mit konventionellen Heizkörpern zusammen, wenn die Vorlauftemperaturanforderungen erfüllt sind. Eine Fußbodenheizung ist für die Effizienz der Wärmepumpe meist nicht zwingend erforderlich.
4. Kühlt eine Wärmepumpe im Sommer?
Ja, die meisten Luft-Wasser-Wärmepumpen verfügen über eine Umkehrfunktion für aktive oder passive Kühlung in heißen Sommermonaten. Damit wird aus der Heizungsanlage eine ganzjährige Klimalösung.
5. Wie vergleichen sich die CO₂-Kosten 2026 mit der Finanzierung eines neuen Systems?
Die monatlichen Einsparungen bei Brennstoff und CO₂-Abgaben gleichen oder übersteigen oft die Raten einer Finanzierung. Mit der 70-prozentigen staatlichen Förderung verkürzt sich die Amortisationszeit deutlich gegenüber früheren Jahren.
Fazit
Die CO₂-Steuer-Erhöhung 2026 ist mehr als eine politische Maßnahme. Sie markiert das Ende der Phase günstiger fossiler Heizenergie und sendet ein klares wirtschaftliches Signal. Mit einer Solaranlage mit Speicher wie dem EcoFlow PowerOcean und hocheffizienten Heizsystemen wie EcoFlow PowerHeat wird Ihr Zuhause deutlich weniger abhängig von Energiepreisschwankungen. Die beste Zeit für den Umstieg war gestern. Die zweitbeste Zeit ist jetzt.