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Heizungstausch Förderung 2026 – Voraussetzungen und Spartipps

EcoFlow

Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, um den Energieverbrauch von Wohngebäuden langfristig zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ist der Heizungstausch. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und verschärfter gesetzlicher Anforderungen gewinnt die Heizungstausch Förderung für private Haushalte, Vermieter und Unternehmen weiter an Bedeutung.
Dieser Artikel gibt einen strukturierten Überblick über die aktuelle Förderung für den Heizungstausch im Jahr 2026, erläutert Förderquoten, Voraussetzungen und Antragswege und zeigt, wie sich Fördermittel gezielt für moderne Energiesysteme kombinieren lassen.

1 Überblick zur aktuellen Förderung Heizungstausch 2026

Die aktuelle Förderung für den Heizungstausch ist Teil der seit dem 1. Januar 2024 geltenden Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) und richtet sich an Eigentümer:innen von Wohngebäuden, die ihre bestehenden Heizsysteme durch klimafreundlichere Lösungen ersetzen möchten. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht zurückzuzahlenden Zuschusses. Grundsätzlich gibt es eine einheitliche Grundförderung von 30 % für den Umstieg auf Heizungen mit erneuerbaren Energien. Abhängig von Heizsystem, Gebäudesituation und persönlicher Ausgangslage können zusätzliche Bonusförderungen hinzukommen, die alle miteinander kombinierbar sind. Die maximale Förderquote ist auf 70 % der förderfähigen Kosten begrenzt.

Besonders im Fokus stehen Wärmepumpen, der frühzeitige Austausch alter Öl-, Gas- oder Biomasseheizungen sowie selbstnutzende Haushalte mit geringem Einkommen. Das Ziel dieser Förderung ist es, den Gebäudesektor schneller zu dekarbonisieren und gleichzeitig finanzielle Anreize für effiziente Heiztechnologien zu schaffen. Die Heizungstausch Förderung Deutschland gilt für selbstgenutzte und vermietete Wohngebäude. Bei Einfamilienhäusern liegt die förderfähige Kostengrenze bei 30 000 Euro, bei Mehrfamilienhäusern wird nach Wohneinheiten gestaffelt. Die Antragstellung muss immer vor Beginn der Maßnahme erfolgen.

Hinweis: Förderbedingungen, Fördersätze und Antragsverfahren können sich jederzeit ändern. Für eine verbindliche Einschätzung sollten stets die aktuellen Angaben der KfW und der zuständigen Bundesministerien geprüft werden.

2 Förderung Heizungstausch Deutschland – Was wird gefördert

Die Förderung Heizungstausch Deutschland konzentriert sich auf Maßnahmen, die einen dauerhaften Wechsel von fossilen Heizsystemen hin zu effizienteren und klimafreundlicherenn Lösungen ermöglichen. Grundsätzlich umfasst die Heizungstausch Förderung drei zentrale Bereiche: erstens die förderfähigen Heizsysteme, zweitens begleitende technische Maßnahmen und drittens klar definierte Kostenpositionen, die bei der Berechnung der Förderhöhe berücksichtigt werden. Welche Anteile im konkreten Fall relevant sind, hängt unter anderem von der Gebäudeart, der Nutzung sowie der gewählten Heiztechnologie ab.


1 Förderung für Heizungstausch 2026 für Privatpersonen

Die Förderung für Heizungstausch 2026 richtet sich bei selbstgenutzten Wohngebäuden vor allem an private Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die Förderung wird als Zuschuss gewährt und setzt sich aus einer Grundförderung sowie möglichen Bonuskomponenten zusammen.

Kriterium

Regelung

Grundförderung

30 % der förderfähigen Kosten

Maximale Förderquote

bis zu 70 %

Förderfähige Kosten EFH

bis 30 000 Euro

Förderfähige Kosten MFH

gestaffelt nach Wohneinheiten

Effizienzbonus

5 %

Klimageschwindigkeitsbonus

20 %

Einkommensbonus

30 % bei max. 40 000 Euro Haushaltseinkommen

Emissionsminderungszuschlag

2 500 Euro pauschal


Die Heizungstausch Förderung für Privatpersonen ist bewusst sozial und klimapolitisch ausgerichtet. Neben der pauschalen Grundförderung können insbesondere Haushalte mit niedrigem Einkommen sowie Eigentümerinnen und Eigentümer, die frühzeitig auf erneuerbare Heizsysteme umsteigen, von zusätzlichen Zuschlägen profitieren. Trotz hoher Förderquoten gelten feste Kostenobergrenzen, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten

2 Förderung beim Heizungstausch für Unternehmen und Vermieter

Auch Unternehmen, Vermieter und die Wohnungswirtschaft können von der Förderung beim Heizungstausch profitieren, sofern es sich um Wohngebäude handelt. Die Förderlogik ist dabei klarer gefasst und verzichtet auf einkommensabhängige Komponenten.

Kriterium

Regelung

Grundförderung

30 % der förderfähigen Kosten

Maximale Förderquote

35%

Förderfähige Kosten

identisch zu Wohngebäuden

Einkommensbonus

nicht anwendbar

Emissionsminderungszuschlag

2 500 Euro pauschal

Auszahlung

nach Abschluss und Prüfung der Maßnahme


Im Vergleich zur Heizungstausch Förderung für Privatpersonen ist der maximale Fördersatz geringer, dafür bleibt die Struktur übersichtlich. Ziel ist es, Investitionshemmnisse bei vermieteten Objekten abzubauen und den Modernisierungsgrad des Gebäudebestands insgesamt zu erhöhen. Die Auszahlung erfolgt erst nach erfolgreicher Umsetzung und Nachweisführung, was eine saubere Projektplanung erforderlich macht.


3 Heizungstausch Förderung Rechner – Förderhöhe realistisch einschätzen

Ein Heizungstausch Förderung Rechner kann helfen, eine erste Einschätzung zur möglichen Zuschusshöhe zu erhalten. Die tatsächliche Förderhöhe hängt jedoch von der endgültigen Prüfung durch die Förderstelle, den anerkannten Kostenpositionen sowie der Kombination einzelner Bonusbestandteile ab. Abweichungen zwischen berechneter und bewilligter Förderung sind daher nicht ungewöhnlich.

Für eine verlässliche Planung empfiehlt es sich, Rechenergebnisse immer mit den aktuellen Förderbedingungen abzugleichen und im Zweifel fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen – insbesondere bei komplexeren Projekten oder Mehrfamilienhäusern.

3 Antrag Förderung Heizungstausch – Ablauf und wichtige Hinweise

Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Als Beginn der Maßnahme gilt der Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags ohne aufschiebende oder auflösende Bedingung. Die geplante Lösung sollte langfristig zum Gebäude passen, da sie in der Regel für die nächsten 15 bis 20 Jahre wirkt. Nach Auswahl einer Fachfirma wird ein Liefer- und Leistungsvertrag abgeschlossen, der erst mit Erhalt der Förderbewilligung gültig wird. Die Vertragsgestaltung muss entsprechend erfolgen, um den Förderanspruch zu wahren. Danach gibt die Fachfirma oder der Energieberater eine Bestätigung zum Antrag (BzA) aus, die für die Antragstellung benötigt wird.

Der eigentliche Antrag wird im KfW-Portal gestellt. Dort werden die relevanten Informationen eingetragen und die BzA-ID hinterlegt. Der Antrag wird in der Regele schnell nach dem Absenden geprüft, und der geschätzte Zuschussbetrag wird angezeigt. Die neue Heizung darf erst nach Erhalt der Förderzusage eingebaut werden. Für die Umsetzung der Maßnahme stehen maximal 36 Monate zur Verfügung.Die Förderung wird erst nach erfolgreicher Prüfung ausgezahlt und muss separat beantragt werden. Eine Vorfinanzierung durch Fördermittel ist ausgeschlossen.

4 Förderung Heizungstausch effizient nutzen und Energiekosten senken

Die Förderung für den Heizungstausch senkt die Investitionskosten zwar deutlich, ist jedoch nicht der alleinige Faktor, der über die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Heizsystems entscheidet. Ausschlaggebend sind die laufenden Energiekosten, die sich je nach Technologie, Strompreis und Nutzungsverhalten stark unterscheiden können.

Gerade bei elektrisch betriebenen Heizsystemen wie Wärmepumpen gewinnt der Eigenstromanteil an Bedeutung. Je höher der Anteil selbst erzeugter Energie ist, desto geringer ist die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Dadurch lassen sich Betriebskosten stabilisieren und Preisschwankungen besser abfedern.

Ergänzende Lösungen zur Verbrauchsoptimierung und Eigenstromnutzung können den Effekt der Heizungstausch Förderung sinnvoll verstärken. Sie sind zwar nicht Teil der Heizungsförderung selbst, tragen aber dazu bei, das Gesamtsystem effizienter auszurichten und die Energiekosten dauerhaft zu senken.

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1 Ganzheitliche Wärmepumpenlösung für Einfamilienhäuser

Im Rahmen der Förderung Heizungstausch steht für viele Eigentümer nicht nur die Zuschusshöhe im Fokus, sondern vor allem die langfristige Betriebssicherheit und Energieeffizienz der neuen Heizlösung. Die EcoFlow PowerHeat Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine leistungsstarke Lösung zur Raumheizung und Warmwasserbereitung Sie nutzt die in der Außenluft gespeicherte Umweltenergie und wandelt diese effizient in nutzbare Wärme für das Heizsystem um. Mit einer Heizleistung von bis zu 20 kW eignet sie sich für Einfamilienhäuser im Neubau ebenso wie für viele Bestandsgebäude.

Durch die integrierte Inverter-Technologie passt sich die Wärmepumpe kontinuierlich dem tatsächlichen Wärmebedarf an. Das sorgt für konstante Systemtemperaturen, reduziert Taktverluste und erhöht die Gesamteffizienz im Jahresbetrieb. In Kombination mit einer Solaranlage kann selbst erzeugter Strom gezielt für Heizung und Warmwasser genutzt werden. Dadurch erhöht sich die Eigenverbrauchsquote, die Stromkosten sinken und die energetische Unabhängigkeit steigt.

selbst erzeugten Strom effizient nutzen



2 Erweiterte Eigenverbrauchs-Lösung für höhere PV-Leistung und Spitzenlasten

In großen Haushalten, in denen Wärmepumpen die Wärme liefern, ist es wichtig, dass genug Strom vorhanden ist, um die Heizung, den Haushalt und andere Geräte zu betreiben. Ein leistungsstarkes Speichersystem gleicht große Belastungen aus und nutzt selbst erzeugten Strom effizient.

EcoFlow PowerOcean 3-phasig ist ein Speichersystem für Privathaushalte, das für Gebäude mit viel Energiebedarf gemacht wurde. Das System kombiniert Batteriespeicher, Wechselrichter und Energiemanagement, um Solarstrom optimal zu nutzen, selbst bei hoher Leistungsanforderung. Dank der adaptiven Speicherstruktur kann mehr selbst erzeugter Strom genutzt und Stromspitzen, die beispielsweise durch den Betrieb einer Wärmepumpe entstehen, ausgeglichen werden. Wenn man Photovoltaik, Speicher und elektrische Heizung kombiniert, entsteht ein Energiesystem. Dieses System ist weniger von steigenden Strompreisen betroffen und verbessert gezielt den Eigenverbrauch.


3 Unterschiede nach Leistungsbedarf und Systemintegration im Haushalt

Kriterium

EcoFlow PowerHeat

EcoFlow PowerOcean 3-phasig

Typische Anwendung

Ersatz oder Modernisierung der Heizungsanlage (Heizung, Kühlung, Warmwasser)

Zentrale Stromversorgung und Energiespeicherung für das gesamte Gebäude

Systemfunktion

Thermische Energieversorgung auf Basis von Strom

Elektrische Energieverteilung, -speicherung und Notstrom

Leistungsbereich

Heizleistung bis ca. 20 kW (modellabhängig)

Elektrische Ausgangsleistung bis ca. 29,9 kW (systemabhängig)

Energiequelle

Elektrischbetrieben, Nutzung von Umweltwärme (Luft)

Netzstrom, Photovoltaik, Batteriespeicher

Netzersatz / Backup-Betrieb

Nein (keine Notstromfunktion)

Ja, inklusive Notstrom- und Backup-Betrieb

Zielgruppe

Einfamilienhäuser mit Heizungstausch oder energetischer Sanierung

Große Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, kleine Gewerbebetriebe

Fazit

Die Förderung Heizungstausch senkt die Investitionskosten erheblich und schafft klare Anreize für den Wechsel zu modernen, klimafreundlichen Heizsystemen. Doch für eine langfristige Wirtschaftlichkeit ist es entscheidend, wie die Förderhöhe, die Systemeffizienz und die laufenden Energiekosten zusammenwirken.

Insbesondere bei elektrisch betriebenen Heizlösungen zeigt sich, dass ergänzende Konzepte zur Eigenstromnutzung und Lastoptimierung den Nutzen der Förderung deutlich steigern können. Wer den Heizungstausch nicht isoliert, sondern als Teil eines umfassenden Energiesystems plant, kann Kosten senken und gleichzeitig die Versorgungssicherheit verbessern. Jetzt entdecken!

FAQs

1. Wird die Förderung beim Heizungstausch wirklich ausgezahlt oder ist der Fördertopf oft leer?

Verzögerungen entstehen in der Regel nicht durch einen „leeren Fördertopf“, sondern durch Bearbeitungszeiten oder fehlende Unterlagen. Wichtig ist, den Antrag vor Beginn der Maßnahme zu stellen und die Förderzusage abzuwarten.

2. Muss ich beim Heizungstausch unbedingt einen Energieberater einschalten?

Ein Energieberater ist für viele Förderprogramme nicht zwingend vorgeschrieben, wird in der Praxis aber dringend empfohlen. Ein Experte hilft dabei, typische Fehler zu vermeiden und den Förderantrag reibungsloser durchzubringen.

3. Kann ich Förderungen auch als Vermieter oder Unternehmen nutzen?

Ja, auch Vermieter und Unternehmen können Förderungen für den Heizungstausch beantragen. Allerdings gelten andere Förderquoten und Bonusregelungen als bei selbstgenutztem Wohneigentum.

4. Lohnt sich eine Ergänzung mit einem Stromspeicher?

Produkte wie EcoFlow PowerOcean 3-phasig können helfen, den selbst erzeugten Strom besser zu nutzen und weniger Strom aus dem Netz zu beziehen, ohne von Förderungen für Heizungen abhängig zu sein.

Wärmepumpe & Heizsystem