E-Auto Verbrauch auf 100 km: Wie viel Strom braucht ein Elektroauto wirklich
Deutschland schreitet voran in der Verkehrswende, immer mehr Fahrer: innen tauschen das Verbrenner gegen die leise Effizienz von Elektroautos. Doch der Umstieg vom gewohnten Verbrenner-Verbrauch auf den E-Auto Verbrauch auf 100 km erfordert ein gewisses Umdenken. Wer seinen Verbrauch kennt, behält die Reichweite im Griff und spart bares Geld. In diesem Ratgeber zeigen wir, wie Sie Ihre tatsächlichen Verbrauchskosten berechnen, warum der Energiebedarf schwanken kann und wie Sie mit smarter Technik fast kostenlos Auto fahren können fahren
So berechnen Sie Ihre tatsächlichen Kosten pro 100 km
Wer den Verbrauch seines Fahrzeugs kennt, schafft Kostentransparenz. E-Autos fahren grundsätzlich weit günstiger als Benziner, doch die Kosten hängen ganz davon ab, wie und wo Sie laden.
Stromverbrauch des E-Autos direkt im Cockpit ablesen
Die meisten modernen E-Autos – ob VW ID.4 oder Tesla Model 3 – zeigen den Verbrauch live im Cockpit an. Der Bordcomputer liefert den aktuellen Wert in kWh/100 km. Wer eine Woche lang im gemischten Verkehr den Durchschnitt im Auge behält, bekommt ein realistisches Bild von der Effizienz seines Fahrzeugs.
Kilowattstunden mit dem Strompreis multiplizieren
Wer seinen Verbrauch kennt, multipliziert einfach den Durchschnittsverbrauch mit dem aktuellen Strompreis – so lassen sich die E-Auto Ladekosten einfach berechnen. Ein Beispiel: Verbraucht das E-Auto 18 kWh/100 km und der Haushaltsstrompreis liegt in Deutschland bei 0,35 € pro kWh, kostet die Fahrt 6,30 € pro 100 km. Ein Benziner mit 7 Litern pro 100 km schlägt bei 1,85 € pro Liter dagegen mit 12,95 € zu Buche, mehr als das Doppelte. Der direkte Vergleich zeigt: Elektromobilität senkt die Betriebskosten massiv.
Ladeverluste einberechnen
Dabei ist wichtig zu wissen: Nicht der gesamte Strom aus der Steckdose landet auch im Akku. Bei der Umwandlung von Wechsel- zu Gleichstrom gehen je nach Ladegerät etwa 10 bis 15 Prozent der Energie verloren. Braucht das Auto 20 kWh, zieht die Wallbox unterm Strich 22 kWh aus dem Netz.
Monatliche Fixkosten fürs Laden berücksichtigen
Die versteckten Kosten nicht vergessen: Viele Anbieter wie EnBW oder Ionity locken mit günstigeren kWh-Preisen, für die jedoch eine monatliche Grundgebühr anfällt. Erst wer diese Abokosten auch in die Gesamtrechnung einbezieht, kennt den tatsächlichen Kilometerpreis.
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Warum Ihr Verbrauch höher liegt als die offiziellen Angaben
Der eigene Verbrauch liegt oft über den WLTP-Angaben der Hersteller, was jedoch keinen Grund zur Sorge darstellt. Es gibt viele Faktoren im Alltag, die beeinflussen, wie viel Strom der Motor aus dem Akku zieht.
Dauerhaft hohes Tempo auf der Autobahn
Auf der Autobahn wird der Wind zum größten Gegner der Effizienz. Im Stadtverkehr mit ständigem Stop-and-go glänzen E-Autos mit niedrigen Verbrauchswerten, doch wer dauerhaft über 120 km/h fährt, zahlt drauf: Der Luftwiderstand lässt den Stromverbrauch exponentiell in die Höhe schnellen.
Effizienzverluste bei Kälte und Hitze
Der optimale Temperaturbereich für die Autobatterie liegt bei 20 bis 25 Grad. Im deutschen Winter laufen die chemischen Prozesse im Akku langsamer und das Bordsystem muss zusätzlich Energie aufwenden, um die Batterie auf Temperatur zu halten. Die Folge: Die Reichweite kann um bis zu 30 Prozent sinken.
Mehr Gewicht, höherer Verbrauch
Gewicht spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Wer schwere Ladung mitführt oder mit vollem Dachgepäckträger unterwegs ist, erhöht den Rollwiderstand spürbar. Jede zusätzlichen 50 Kilogramm lassen den Motor härter arbeiten. Der Stromverbrauch steigt Stück für Stück.
Intensive Nutzung der Klimaanlage
Anders als bei Verbrennungsmotoren, die mit der Abwärme des Motors heizen, wird die Wärme für den Innenraum bei Elektroautos direkt aus dem Akku bezogen.Wer im Hochsommer die Klimaanlage auf Hochtouren laufen lässt oder im Dezember stark heizt, merkt das sofort an der Reichweite.
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So senken Sie den Stromverbrauch Ihres E-Autos
Weniger verbrauchen heißt nicht automatisch langsamer fahren – es geht vor allem um intelligentes Energiemanagement. Gerade in Deutschland, wo die Strompreise schwanken, zahlt sich die richtige Technik doppelt aus.
Solarstrom vom eigenen Dach – mit Heimspeicher effizient nutzen
Wer eine PV-Anlage auf dem Dach hat, kennt das Problem: Überschüssiger Gleichstrom wird oft für eine geringe Vergütung ins Netz geleitet. Mit dem EcoFlow PowerOcean Heimspeicher lässt sich die eigene grüne Energie jedoch viel cleverer nutzen. Das System speichert den Solarstrom in langlebigen LFP-Batterien und steht somit auch dann zum Laden des E-Autos zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint. Ob nachts oder in teuren Spitzenlastzeiten: Damit laden Sie mit selbst erzeugtem Strom und machen sich unabhängig vom Netz.
Intelligent laden mit Zeitschaltuhr an der Wallbox
Mit dynamischen Stromtarifen in Deutschland schwanken die Preise mittlerweile stündlich. EcoFlow PowerPulse 2 Smart Wallbox nutzt das gezielt aus: Sie lädt genau dann, wenn der Strom am günstigsten ist. Die Wallbox greift auf Echtzeitdaten zu und startet den Ladevorgang automatisch in Zeiten mit viel Wind- oder Solarstrom im Netz – manchmal zu Preisen nahe null oder sogar negativ. So tanken Sie immer zum besten Preis.
Stromfresser in die Nebenzeit verlagern
Auch jenseits des Autos lohnt sich der Blick auf die Uhr: Geschirrspüler und Wärmepumpen sollten am besten in der Nebenzeit laufen, also meist spätabends oder nachts. Das entlastet das häusliche Stromnetz und nutzt die günstigeren Tarifstufen gezielt aus.
Den Energiefluss intelligent im Blick behalten
Wissen ist bekanntlich Macht, auch beim Stromverbrauch. Smarte Apps oder Energiezähler zeigen auf einen Blick, wohin der Strom fließt. Wer genau sieht, welche Auswirkungen das E-Auto auf das Heimenergie-Ökosystem hat, kann Verschwendung erkennen und gezielt gegensteuern.
Mit welchen Alltagsgewohnheiten Sie den Verbrauch Ihres E-Autos senken?
Kleine Veränderungen im Fahrverhalten summieren sich am Jahresende zu einer deutlichen Ersparnis.
Rekuperation gezielt nutzen
Wer die Rekuperation nutzt, nutzt allein den Motorwiderstand zur Verzögerung. Bei jedem Loslassen des Gaspedals wandelt der Antrieb die Bewegungsenergie in Strom um und speist ihn in die Batterie zurück.
Optimalen Reifendruck einhalten
Zu geringer Reifendruck erhöht den Rollwiderstand spürbar. Wer einmal im Monat den Druck prüft, verhindert unnötige Energieverluste und bleibt effizient unterwegs.
Innenraum während des Ladevorgangs vorklimatisieren
Per App den Innenraum heizen oder kühlen, solange das Auto noch an der Wallbox hängt. Die Energie kommt dann aus dem Stromnetz und nicht aus der Batterie. So starten Sie jede Fahrt mit voller Reichweite.
Überflüssige Last aus dem Auto räumen
Behandeln Sie den Kofferraum am besten wie Ihr Wohnzimmer. Unnötiger Ballast hat dort nichts zu suchen. Wer den ungenutzten Fahrradträger oder eine schwere Kiste nicht herumfährt, spart Monat für Monat einige Kilowattstunden.
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Häufig gestellte Fragen
1. Sollte man sein E-Auto täglich nur bis 80 % laden?
Ja, im Alltag ist es ideal, den Ladezustand des Akkus zwischen 20 und 80 Prozent zu halten. Die meisten Hersteller empfehlen, nur für längere Reisen auf 100 Prozent zu laden, das schont die Zellen und beugt vorzeitigem Verschleiß vor.
2. Schadet es dem Akku, wenn ich mein E-Auto über Nacht lade?
Nein, nächtliches Laden ist völlig unbedenklich. Moderne E-Autos und smarte Wallboxen wie EcoFlow PowerPulse 2 verfügen über ausgeklügelte Batteriemanagementsysteme. Sobald der gewünschte Ladestand erreicht ist, stoppen oder drosseln sie den Strom automatisch, so werden Überhitzung oder Überladung zuverlässig verhindert.
3. Darf ein normaler Elektriker eine Wallbox installieren?
Ja, jeder qualifizierte Elektriker mit entsprechender Zulassung kann eine Wallbox installieren, vorausgesetzt, der Hausanschluss trägt die zusätzliche Last. Wichtig: In Deutschland muss die Ladestation ab einer Ladeleistung von 11 kW beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden.
4. Wie lange steht ein E-Auto, ohne geladen zu werden?
Ein E-Auto kann in der Regel mehrere Wochen oder sogar Monate stehen, ohne geladen zu werden,vorausgesetzt, der Akku ist beim Abstellen nicht fast leer. Die Bordelektronik und andere Systeme ziehen kontinuierlich Strom (sogenannter „Vampirverlust“). Am besten lässt man das Fahrzeug deshalb mit einem Ladestand von etwa 50 Prozent stehen.
5. Kann ich mein E-Auto irgendwo kostenlos laden?
Kostenloses Laden wird zwar immer seltener, doch so mancher Supermarkt (Lidl oder Kaufland), so manches Einkaufszentrum oder Hotel bietet es seinen Kunden noch an. Auch einige Arbeitgeber bieten kostenloses Laden als modernen Mitarbeitervorteil an.
Fazit
Um die Effizienz seines E-Autos zu optimieren, verbindet man in Deutschland intelligente Fahrgewohnheiten mit moderner Technik. Wetterbedingungen oder schnelle Autobahnfahrten lassen sich nicht immer umgehen – doch mit Lösungen wie EcoFlow PowerOcean Batteriespeicher und EcoFlow PowerPulse 2 Wallbox behalten Sie die Kontrolle. Wer seinen eigenen Solarstrom im Batteriespeicher speichert und zu günstigen Dynamik-Tarifen lädt, macht aus dem Elektroauto keine monatliche Ausgabe mehr – sondern ein Meisterstück in Sachen Effizienz.